Aus der Amazon.de-Redaktion
Es schien ein ziemlich cleverer Karriere-Schachzug zu sein, und eigentlich war es das auch. Demi Moore wird zwar nie an der Spitze irgendeiner seriösen Liste großer Schauspielerinnen stehen, aber als ihre Karriere Mitte der Neunziger zum Stillstand kam, hatte sie genug inneres Feuer und äußerliche Vorzüge, um genau die Richtige für die Titelrolle in
Die Akte Jane zu sein. Ihre Figur heißt nicht Jane, sondern Jordan O'Neil, aber schon weil sie keinen Penis hat, fällt sie in ihrer Elite-Trainingseinheit bei der US-Marine sofort auf. Aufgrund einiger politischer Manöver hinter den Kulissen wurde sie als erste weibliche Rekrutin aufgenommen und muss nun ihre militärische Durchhaltekraft gegen unsägliche Widrigkeiten beweisen -- darunter die Beschimpfungen eines tyrannischen Vorgesetzten (Viggo Mortensen), der sie durch die Hölle gehen lässt um ihre Chancen auf Erfolg zu erhöhen. Regisseur Ridley Scott gelingt es, innerhalb der Möglichkeiten eines Superstar-Hochglanz-Films das Frauen-beim-Militär-Thema mit beträchtlichem Effekt zu inszenieren, und Moore schlüpft mit Haut und (nach der denkwürdigen Rasierszene) ohne Haar -- sowie mit ihrer unübersehbaren Brustvergrößerung -- in die Rolle. Dies ist garantiert kein großartiger Film, aber auf jeden Fall ein mitreißender Kassenschlager, den man allein schon sehen sollte, um Demi Moore die Worte "Suck my dick!" schreien zu hören.
--Jeff Shannon
Video Jakob Kurzinhalt
Jordan O'Neil nimmt als erste Frau am knallharten Ausbildungsprogramm der Elite-Truppe Navy Seals teil. Trotz offener Feindseligkeit und Ablehnung schafft sie es, ihren Mann zu stehen. Doch die wahre Bewährungsprobe steht ihr noch bevor, als sie Opfer einer Rufmordkampagne wird...
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